Donauwörth, 07.11.2016, von Sebastian Birzele

Neue Atemschutzgeräteträger im OV Donauwörth

Am vergangenen Sonntag konnten sieben Helferinnen und Helfer unseres Ortsverbands die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich abschließen. Nach der theoretischen Prüfung stand noch eine große, praktische Abschlussübung an.

Nach der theoretischen Ausbildung und den ersten Übungen zur Gewöhnung an die Atemschutzgeräte vor zwei Wochen stand am vergangenen Wochenende nun der zweite Ausbildungsteil für unsere neuen, angehenden Atemschutzgeräteträger an. 

Am Samstag wurden hierbei die Grundlagen noch einmal wiederholt und direkt in der Praxis getestet. Bei der Personenrettung unter Atemschutz wurden die Helferinnen und Helfer hierbei vor neue Herausforderungen gestellt. Einer der Punkte, die beim Atemschutzeinsatz die größte Herausforderung darstellen ist die Kommunikation. Sei es durch eingeschränkte Sicht oder erschwerte Verständigung, einfache Aufgaben gestalten sich unter Atemschutz plötzlich deutlich schwieriger als normal.

Die theoretische Abschlussprüfung am Samstag haben anschließend alle ohne größere Probleme bestanden.

Am Sonntag stand dann noch die große Abschlussübung auf dem Plan. In zwei Abrissgebäuden in Donauwörth wurden mehrere Personen vermisst. Gefährliche Gase und Rauch machten eine normale Personensuche und -rettung jedoch unmöglich, so dass nur unter Atemschutz vorgegangen werden konnte. Während die erste vermisste Person relativ schnell geortet und gerettet werden konnte, gestaltete sich dies bei der zweiten deutlich schwieriger. Zuerst musste in einem der Gebäude unter Atemschutz ein Wanddurchbruch hergestellt werden um überhaupt zu der Person vorrücken zu können. Anschließend war auch eine Bergung über das einsturzgefährdete Treppenhaus nicht möglich, so dass die Person mit dem Schleifkorb über eine schiefe Ebene aus dem ersten Stock gerettet werden musste.

Während der Übung zeigte sich für die neuen AGTler das gesamte Spektrum eines Atemschutzeinsatzes. Vom Erkunden, über das Arbeiten mit schwerem Gerät bis hin zur Personenrettung sowie der Atemschutzüberwachung. Mit diesen Grundlagen ausgestattet steht nun für die neuen Atemschutzgeräteträger als letzter Ausbildungspunkt nur noch der Durchgang durch die Atemschutzstrecke der Feuerwehr an.


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