Donauwörth, 09.03.2020, von Maximilian Röhling

Ausbildung Autogenes Brennschneiden

An der Ausbildung am vergangenen Samstag stand für unsere Helferinnen und Helfer das Thema "Autogenes Brennschneiden" auf dem Programm.

Das Brennschneidegerät ist auf jedem Gerätekraftwagen des THW verlastet und kann sowohl für das Trennen als auch das Zusammenschweißen von Metall verwendet werden.

Zu Beginn der Ausbildung wurden die Anwendungsmöglichkeiten, die Funktionsweise und die Sicherheitsaspekte erläutert.

Mit Hilfe der beiden Gase Acetylen und Sauerstoff entstehen Temperaturen von über 1000 Grad Celsius, durch die das zu schneidende Metall erhitzt und verflüssigt wird. Durch die Hinzugabe des sogenannten Schneidsauerstoff wird das überschüssige Metall dann nach unten weggeblasen.

Hierbei ist zu beachten, dass dadurch erhöhte Brandgefahr ensteht und deshalb besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen. Hierzu zählen z.B. das Vorhalten eines Feuerlöschers sowie das Tragen hitzebeständiger Schutzkleidung. Auch der richtige Umgang mit den beiden verwendeten Gasen ist hierbei unerlässlich. Der reaktionsfreudige Sauerstoff könnte sich bei falschem Umgang selbst entzünden und bei einem Zurückschlagen der Flamme wäre ein Zerbersten der Acetylenflasche möglich.

Nach der theoretischen Einweisung wurden unsere Helferinnen und Helfer dann vor die Aufgabe gestellt, einen alten Anhänger in Einzelteilte zu zerlegen. Da der Hänger aus verschiedenen Metallen bestand (Aluminium, Stahl, usw.) konnte hierbei gut das Verhalten der verschiedenen Werkstoffe unter den hohen Temperaturen beobachtet werden.


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