Erlangen, 07.10.2018, von Sebastian Birzele

Landesversammlung in Erlangen

Am 6. Oktober fand die diesjährige Versammlung der Delegierten der THW Landesverteidigung Bayern an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen statt.

Der 1. Vorsitzende der Landesvereinigung, MdB Stephan Stracke, konnte zur Tagung im Hans-Hofmann-Hörsaal nicht nur zahlreiche Delegierte aus den örtlichen Helfervereinigungen aus ganz Bayern, sondern auch einige Gäste aus den Reihen der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik begrüßen. Mit dabei waren MdB Stefan Müller, MdB Martina Stamm-Fibich, der Hausherr Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, sowie als besonderer Gast der bayrische Innenminister MdL Joachim Herrmann.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung und der Begrüßung der Teilnehmer, richtete der Vorsitzende des Erlanger THW Förderungsvereins, Volker Schmidt, einige Worte an die Anwesenden. Besonders freut es ihn, dass das 50-jährige Jubiläum des ältesten THW-Fördervereins Deutschlands mit der Landesversammlung abgeschlossen werden kann.

Im Anschluss richteten die Vertreter der Politik ihre Grußworte an die anwesenden Delegierten. Ein zentrales Thema war hierbei die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen und die Leistungsfähigkeit des Ehrenamts in Deutschlands. Der Erlanger Oberbürgermeister Dr. Florian Janik hob dies besonders im Zusammenhang mit den Einsätzen während der Flüchtlingskrise 2015 hervor: „Wenn die Stadt ruft, stehen alle Hilfsorganisationen zur Verfügung! … Ohne das ehrenamtliche Engagement gibt es keine demokratische Gesellschaft.“ Ein weiterer wichtiger Punkt, auf den der bayrische Innenminister Joachim Herrmann während seinem Grußwort einging waren die neuen Anforderungen an Hilfsorganisationen. In Zukunft werden Szenarien wie großflächige Stromausfälle, aber auch Terrorlagen, eine zentrale Herausforderung darstellen. Alle müssen sich auf solche Lagen einstellen. Der Schutz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist hierbei eine der zentralen, neuen Herausforderungen.

Als weiterer Gast war zudem der neue Präsident der THW Bundesvereinigung, Marian Wendt, zu Gast in Erlangen. Er ging in seinem Beitrag noch einmal auf die Aufgaben der THW Bundesvereinigung, sowie die Etablierung von klaren Konturen und Zuständigkeiten zwischen Bundesanstalt THW, THW Bundesvereinigung und der THW-Stiftung ein. Besonders wichtig ist ihm zudem die Rolle der THW-Bundesvereinigung als politischer Lobbyist um die Interessen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Politik zu vertreten.

Dem Protokoll entsprechenden folgten im Anschluss die Berichte des 1. Vorsitzenden MdB Stefan Stracke, ein Beitrag der 2. Vorsitzenden Siglinde Schneider-Fuchs sowie der Kassenbericht des Schatzmeisters Siegfried Schymala. Die beiden Kassenprüfer bestätigtem dem Schatzmeister eine einwandfreie Arbeit, was im Anschluss zur Entlastung der Vorstandschaft führte. 

Anschließend berichteten der Landesbeauftragte des THW in Bayern, Dr. Fritz-Helge Voß, der Landessprecher André Stark und der Landesjugendleiter Thomas Sigmund über ihre Arbeit und die zukünftig anstehenden Projekte. Ein zentrales Thema, welches auch zahlreiche Fragen aus dem Plenum mit sich brachte, war hierbei sicherlich das Neukonzept des THW und die damit einhergehenden Veränderungen für die Ortsverbände.

Nach der anschließenden Aussprache zu den Berichten und einem kurzen Beitrag von Sigfried Schymala zum Thema Datenschutz-Grundverordnung und Fortbildungsangebot des Landesverbands beendete der Vorsitzende Stephan Stracke die diesjährige Landesversammlung.


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